• Notre-Dame de Paris, 2014 (Von DXR / Daniel Vorndran, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=36208575)

    von Gastautor Hugo Funke

    Notre-Dame gehört zweifellos zu den wichtigsten Sakralbauten Europas. Daß die Kathedrale in Flammen steht, ist nicht nur ein kaum zu kompensierender materieller Verlust, sondern auch ein passendes Bild für den kulturellen Fall Europas.

    Mit etwas Glück bleibt zumindest die steinerne Substanz der Kirche aus dem 12. Jahrhundert halbwegs erhalten. Daß ein Gebäude von derartiger Relevanz mal eben im Zuge von Bauarbeiten Feuer fängt, erscheint fast unwahrscheinlich.

    Und wenn es doch so war, so zeigt auch dies auf schmerzlich bildhafte Weise, wie die Europäer mit ihrem Erbe umgehen.

    Ergänzung von mir, GS:

    In Michel Houellebecqs Buch „Unterwerfung“ wechselt der Professor „Robert Rediger“ zum Islam, als er sieht, daß in Brüssel seine Lieblingsbar im Jugendstil geschlossen und wegsaniert wird. Für die Figur ist der Bar-Abriß das Eingeständnis der Europäer, daß ihre alte Kultur sich überlebt hat.

    Denkfrage: WER in Europa findet denn unsere Kultur so furchtbar? „Rassistisch-sexistisch-homophob“? Es ist nur das Juste-milieu, die reichen Linken, die sich einbilden, „Weltbürger*innen“ zu sein und zahlreiche Geschlechter zu haben. Ohne diese Typen wären wir Europäer eigentlich selbstgenügsam und würden uns nicht die „Verbuntung“ unserer Scheiß-Nazi-weißen-Viertel wünschen.

    Posted by goehrings-sichtweise @ 18:18

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