• (Bildquelle: eigenes Werk aus Bildern von Wikimedia commons. Von Official White House Photo by Pete Souza – P120612PS-0463 (direct link), Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=23956389, Von hilmar h. werner – Eigenes WerkOriginaltext: eigenes foto, Copyrighted free use, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=61241992)

    Ein Internet-Fundstück*, gesehen von Daniel Heiniger

    2007/2008 war ich noch im Schulvorstand und etlichen Gremien eines Gymnasiums. Deutschland und Europa befand sich im Abwärtsmodus, eine weltweite Finanzkrise beherrschte die Märkte. Es gab viele Insolvenzen und davon bekamen unsere Gymnasiasten auch einiges mit und sie sorgten sich um Studienplätze bzw. spätere Jobs.

    So las man damals auf den legendären Abi-T-Shirts den Spruch: Abi 2008, ab 2009 Hartz 4. Im Abijahr 2009, als der amerikanische Nichtskönner O’bama in Berlin den Spruch Yes we can zum Besten gab, stand auf den Abi-T-Shirts:

    Yes we can.

    Yes we can in der Tat, in der Folge raubten sie uns seitens der Regierung die Sparbücher, Lebensversicherungen, Renten, Krankenkassen-rücklagen, erhöhten sämtliche Gebühren, Geld wurde billig wie noch nie, der Staat griff in unsere Hosentaschen, die Prokopf-Verschuldung stieg rasant.

     

    Massenansturm zur richtigen Zeit

    Dann kam diesen Polit-Banden die Asylchance zur richtigen Zeit. Deutschland schaffte Tausende Stellen im öffentlichen Dienst bei Aufnahmezentren, es wurden Dolmetscher, Anwälte, Sozialarbeiter gebraucht, alles was Beine hatte und vorher arbeitslos war, kriegte einen Job. Soziale Einrichtungen wie DRK, Arbeiter Samariter usw. verdienten sich eine goldene Nase nach der anderen, die Kirche blieb mit ihrem Caritasgedöns auch nicht unbeteiligt, Millionen flossen in deren Kassen. Clevere Hoteliers wandelten leerstehende Häuser in Asylunterkünfte um, sogar in meiner Stadt ein Fünfsterne-Haus mit über 200 Betten. Dann kam der Bauboom ins Rennen, die Asylantenfamilien brauchten Wohnraum, nach Containerbauten, jeder Stadtteil war betroffen, nahmen Investoren Geld in die Hand und bauten Wohnungen auf Teufel komm raus, jeder Quadratzentimeter wurde zugebaut und das hält nach wie vor an. Viele Arbeitslose fanden einen Job, Berufsanfänger bekamen gute Jobangebote, die Löhne stiegen und alle fanden es toll und übersahen die Gefahr der Überfremdung, der Islamisierung. Während alle dieser Zeit sorgten die Schlepper und Schleuser für weitere Zugänge aus Afrika und dem Nahen Osten, hinzu kamen viele aus Osteuropa, deren Lebensverhältnisse weit unter den unsrigen liegen.

     

    Gut und gerne leben – in Deutschland?

    Trotz Bauboom wurde Wohnraum immer teurer, für Arbeitnehmer und Rentner nicht bezahlbar, lediglich Asylanten konnten es sich leisten, da der Staat hier die Kosten trug. Wunderschöne Reihen- und Einfamilienhäuser wurden erstellt, in denen syrische Familien Platz fanden, für deutsche Steuerzahler unerträglich und unbezahlbar. Es kam nach zwei Jahren Asylboom, wie es kommen mußte, die Amis deckten den Betrug von VW auf, und schon hatten unsere Grünaktivisten die Umwelt und Autokonzerne auf dem Schirm, um von dem eigentlichen Asylthema abzulenken. In den Wahlumfragen kletterte diese Laienpartei auf zeitweise über 20 %. Der Diesel floppte, die Gerichte verhängen Fahrverbote, US-Gerichte kassierten von VW Millionen Dollar an Entschädigungszahlungen, inzwischen hat Daimler ja wohl mit Audi auch Dreck am Stecken, und die Grünen wollen das Auto am liebsten abschaffen. Es kriselt also auch so langsam aber sicher in der Autoindustrie, das einzige, was Deutschland gut konnte. Tausende Stellen werden kippen. Einen Flughafen zu bauen, Fehlanzeige. In dieser Zeit der größten Völkerwanderung und der gesteuerten Umvolkung, Ehtnienvermischung benutzt man nun unsere Kinder, um sie zu Umweltaktivisten auszubilden, also steht wahrscheinlich auf dem nächsten Abi-T-Shirt:

    Rettet den Planeten, werdet Umweltaktivist.

    Was das aber bedeutet, wissen sie leider nicht, auch nicht, wie die wissenschaftlichen Zusammenhänge zwischen Mensch/Tier/Natur/Himmel/Erde/Wasser/Wald und Wiese funktionieren, sie dürfen ja den Physik- und Biologie-, Geschichts- und Erdkundeunterricht schwänzen, Steinmeier und Merkel finden das gut, also werden sie zu den bildungsfernen Menschen der Zukunft gehören. Dann werden wir es nicht nur mit m/w/d zu tun haben, sondern auch mit sogenannten Analphabeten, Schulschwänzern, Berufsaktivisten und Empfänger des bedingungslosen Grundeinkommens.

    Meine Worte zum Sonntag.

    * Wenn der Verfasser dies liest, bitte melden! (Facebook etc…)

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  • (Quelle: Eigenes Werk. Stuttgarter Demonstration (Quelle: Standbild https://www.youtube.com/watch?v=xu3pXmaXXaA))

    von Niels Dettenbach

    Am gestrigen Freitag, am im Staatsfunk verkündeten „vorläufigen Höhepunkt“ der staatlich geförderten und genehmigten „Friday for Future“ Schulschwänzaktion bin ich – auf meiner morgendlichen Runde mit dem Hund – in unserer Innenstadt in Göttingen unterwegs gewesen.

    Am „Gänseliesel“ – dem historischen Rathausplatz und Zentrum der Stadt Göttingen – hatten sich bereits eine Hand voll Kiddies – in stylischem, Instagram-affinen „Öko-Outfit“ à la designierte Friedensnobelpreisträgerin Greta Thunberg – mit zwei Transparenten platziert, auf denen z.B. „Klimaschutz ist kein Verbrechen“ stand.

    Keine zehn Meter daneben ein großer, blauer Werbestand der islamistischen Ahmahdija- Moscheegemeinde mit dem Slogan „Islam ist Frieden“.

    Oh, dachte ich: „da sind wohl nur die aller straffesten der medienwirksam inszenierten „Demo für die Klimazukunft“ gekommen…“

    Weit gefehlt! Nach ca. 100 Metern hörte ich offenbar spanischsprachige / latinotypische, sozialistische „Happy-Musik“ aus einem Lautsprecher die Straße entlang dröhnend näher kommen. Die wenigen um die Zeit in der Fußgängerzone zu fuß unterwegs befindlichen Einwohner begannen, sich schnellen Schrittes in Seitenstraßen und Umwege zu „verduften“. Die ganze Stadt voll mit Polizeiwagen, um „Verkehr zu regeln“ (der um die Uhrzeit in der Fußgängerzone aus Warenanlieferungen besteht, die eh nur bis elf Uhr erlaubt sind)..

    Vor mir rollte eine Masse an Menschen heran, die die ganze Straße in Beschlag zu nehmen schien. Davor eine Horde an Kameraleuten / Journalisten mit besten Objektiven (wie bei den Staatsmedien „Standard“), die fleißig die vorderste Reihe fotografierten, die aus ähnlich „in Öko“ herausgeputzten „Jugendlichen“ bestand, die mit ihren Transparenten eine – ja das ist mein Ernst – Art Weidezaun festhielten, der an seinen Ecken und längsseits alle 20 Meter von Erwachsenen gehalten und bewegt wurde, ganz so, wie ich es vom Schafe hüten kenne, wenn Schafe auf einer öffentlichen Straße bewegt werden sollen. Der Machart nach wurden die Transparente wohl in“ Workshops“ o.ä. in den Schulen angefertigt.

    Bei den Erwachsenen handelte es sich meinem Eindruck nach um typische Vertreter der grünen und dunkelroten „Mundwinkel-Ideologen“, in Attitüde und Habitus erinnerten die mich sehr an jene StaSis und Funktionäre „für’s Grobe“ in der DDR, die staatlich diktierte Aufzüge „begleiteten“ und „für Sicherheit sorgten“. Ob diese nun in Funktion „Eltern“; oder „Lehrer“ dabei waren, war nicht zu erkennen – dem „engen“ Umgang nach aber dürften es vor allem Lehrer gewesen sein.

    Bereits ab der dritten, vierten Reihe kamen „ganz normale Jugendliche“ – ohne spezielles Outfit und ohne erkennbares Interesse an einer politischen Demo, den der Aufzug eigentlich darstellen soll. Die am Rand der ersten 20 Meter hatten Kiddies noch eine hand an Transparenten, die den Weidezaun verdeckten (sozusagen als „Zaun“ aus Transparenten…).

    Sie kasperten, scherzten, sprangen umher – für sie war es augenscheinlich ein Klassenausflug mit Party. Für die passende „Stimmung“ sorgte ein uralter, weißer Kleintransporter (bin mir fast sicher, es war sogar ein Diesel), den eine typische Dunkelgrüne in den frühen 50ern fuhr – mit großen Lautsprechern auf dem Dach und Quelle dieser sozialistischen, spanischen Revoluzer“welt“musik im „lustigen Partystil“. Um den Transporter herum wiederum eine Art von Leuten getragenes Rechteck Weidezaun aus dünnem Seil, um die hopsenden, und spielenden, teils Kriegen spielenden Kiddies von ihm fernzuhalten.

    Je weiter nach hinten ich kam, desto weniger war es eine „Demo“ und vielmehr eine Art „Schulhofpausenstimmung“ mit angeschlossenem Klassenausflug. Vor allem wurden sie – im Schnitt – immer jünger. Insgesamt schätze ich auf 400-600 Kiddies.

    Ich bin gerade vorbei an dem Zug, ca. 50 Meter weiter, kommt mir eine (augenscheinlich Lehrerin) mit gestresster, fast ängstlicher Miene und ca. zehn Kiddies, die dem Aussehen nach nicht älter als 3., 4. Klasse gewesen sein mögen und das Ganze wohl für einen Abenteuerausflug hielten (aber garantiert nicht wissen können, was ein „menschgemachter Klimawandel“ sein soll und was sie „politisch wollen“, weil schlichtweg zu jung), die der Kinderherde zustrebte – sie war wohl ein paar Minuten zu spät…

    Ergo: Diese ganze „Schülerdemo“ ist offenkundig von Erwachsenen geplant, organisiert, vorbereitet und „begleitet“. Die mindestens allermeisten der Kinder / Jugendlichen sind herangeholte Statisten. Hier treffen sich nicht ein paar Schüler, um für das Klima Schule zu schwänzen, sondern es sind einschlägige Berufsideologen / Schulideologen und gläubige Parteifunktionäre, die dieses Theater regelrecht inszenieren – mit gutgläubigen bis naiven Kindern, die sich vor allem darauf freuen, danach „frei“ zu haben.

    Aus meiner Sicht, ist dies eine organisierte Form des Kindesmißbrauches – wahrscheinlich durch Staatsbedienstete, in jedem Fall durch Ideologen und Politiker – staatlich erwünscht, gedeckt und gefördert – im Sinne staatlich erwünschter Propaganda.

    Ich weiß schon, wie die Fotos in der örtlichen (SPD-nahen/-teileigenen) Zeitung ausfallen werden – von Erwachsenen wird da so gut wie nichts zu sehen sein und von den Kiddies ab der 2.-3. Reihe maximal Köpfe „zum Zählen“.

    Parallel auf EIKE.

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  • Henryk Broder guckt immer noch die Aktuelle Kamera auf DDR1, äh, Tagesschau im Ersten. Da sieht man die Bundesministerin für Frauen, Jugend, Senioren und gegen weiße Heteromänner, Frau Dr. Franziska Giffey, tatsächlich im orangenen Arbeitsanzug Mülltonnen leeren. Macht die ernsthaft Reklame für mehr Frauen bei der Müllabfuhr?

    Das dürfte ähnlich erfolgreich sein wie die Reklame für mehr Frauen beim Militär oder in den Konzernvorständen…..

    Quelle: Standbild Youtube.
    https://youtu.be/0UJgM7Uys2c?t=748

     

     

  • (Quelle: Standbild Youtube)

    von AR Göhring

    Haben Sie, lieber Leser, schon einmal Menschen getroffen, die überzeugend und emotional Angst vor der bevorstehenden menschgemachten Klimakatastrophe haben?

    Ich nicht. Früher im Studium oder im Uni-Job, da war das Thema „Klimawandel“ ein Nicht-Thema, technisch-physikalisch, langweilig. Selbst Klima-Erhitzungs-Filme wie „The day after tomorrow“ schufen keine Grundlage für Gesprächsthemen. Seltsam, oder? Wenn ich vor etwas furchtbar Angst habe, rede ich doch drüber; häufiger.

    Es scheint, als sei die Klimakatastrophe kein physikalisches Phänomen, sondern ein rein politisches. Der Klimawandel findet in den Medien statt und in den Parlamenten. Und freitags auf der Straße. Außerhalb der Grünen Jugend und ähnlichen Gruppen redet keiner über Klimakollaps. Und die „Fridays-for-future“-Kinder wohl auch nur, weil sie mit dem „beruflichen“ Thema in die Medien kommen und Geld verdienen. So wie Bäcker, die untereinander über Teigrezepte und Hefestämme reden.

    Daß die Klima-Aktivisten keine Angst vor dem angeblich sicheren Weltuntergang haben, zeigt sich klar an ihrem Verhalten. Würde ein panischer Mensch, der Kohlenstoffdioxid für ein unglaublich gefährliches Treibhausgas hält, auch nur einen Fuß in ein strahlgetriebenes Flugzeug, vulgo eine Kerosinschleuder, setzen? Nur in Notfällen, oder vielleicht noch, um von einer Klimaschutzkonferenz zur nächsten zu düsen.

    Greta Thunberg scheint das noch Ernst zu nehmen und tuckerte wie zu Kaisers Zeiten mit dem Schiff und der Eisenbahn nach Kattowitz. Züge sollen dem Vernehmen nach das umweltfreundlichste Verkehrsmittel sein.

    Ihr deutsches Pendant, die sechs Jahre ältere Geografie-Studentin Luisa-Marie Neubauer, die die Freitagsdemos federführend mitorganisiert („Wir sind in der größten Krise der Menschheit!“), wurde dabei erwischt, dass es trotz ihres jugendlichen Alters bereits fast alle Kontinente bereist hat – zu den Zielen gehörten u.a. Kanada, China/Hongkong, Namibia, halb Europa, und Marokko. Das Schiff dürfte Luisa mutmaßlich selten bis nie genutzt haben, um an die weit entfernten Orte zu gelangen. Die Beweise, ein Reisetagebuch, lieferte die Bürgertochter aus einem Hamburger Elbvorort über ihre Konten in sozialen Netzwerken selber. Genau dort, bei Youtube und Twitter wurden die mittlerweile unliebsamen (und im Original gelöschten) Fotos aus aller Welt gesichert.

    Ich habe manchmal den Eindruck, dass all die „sozialen“ und ökologischen Diskriminierungs- und Katastrophenthemen nur dazu dienen, einem sowieso schon privilegierten Milieu der oberen Mittelschicht/ Oberschicht künstlich Karrieren und Jobs zu verschaffen. Genau das hat der renommierte Soziologe Helmut Schelsky bereits 1974 in seinem damaligen Bestseller Die Arbeit tun die anderen vorhergesagt. Er bezog sich noch auf soziale Themen – aber mit der Eiszeit-Warnung in den 70ern, der Waldsterbens-Hysterie in den 80ern und heute mit der Heißzeit-Theorie zeigt sich deutlich, dass das Schelsky-Prinzip, erfinde ein Problem und profitiere, mittlerweile in den westlichen Ländern zu einem Leitprinzip der Politik geworden ist. Aber Achtung: Schelsky-Prinzip ist nur ein intellektuelles Wort für Schmarotzerei.

    Wenn Frau Neubauer geschickt ist und genügend Ellenbogen hat, wird sie durch ihre künstliche Greta-Demo-Prominenz eine grüne Politikerin der A-Klasse werden können und schöne Gehälter und Renten erhalten, von den „anderen“ erarbeitet und bezahlt. Sofern die Grünen noch genügend Wähler finden.

    Es könnte nämlich sein, dass die Wähler angesichts solch dreister Heuchelei, von „größten Krisen“ warnen, und selber fast im Flugzeug zu wohnen, bald genug von Politikern wie Katha Schulze oder Luisa Neubauer haben werden. Viele Bürger haben allmählich den Eindruck, dass die vielen Weltuntergangstheorien der Aktivisten nur ein Trick sind, den „anderen“ das Geld aus der Tasche zu ziehen und alles Mögliche zu verbieten, was die Eliten gerne genießen.
    Erinnert alles frappierend an die mittelalterliche Kirche, in der den einfachen Gläubigen beispielsweise eine strenge Sexualmoral vorgeschrieben wurde, an die sich selbst Kardinäle und Päpste wie Alexander VI., Rodrigo Borgia, nicht einmal ansatzweise hielten.

    Könnte es sein, dass die Luisas/ Kardinäle sich nur sozial gegenüber der Plebs abgrenzen wollen und ihre „Werte“ als Instrument zur Herrschaftsausübung nutzen?

    Auch bei EIKE….

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  • Quelle: Standbnild Youtube, https://www.youtube.com/watch?v=eNWB5qHspUg

    von AR Göhring

    Eigentlich verzichten Klima-Alarmisten tatsächlich auf gar nichts, was nach ihrer Ideologie den Planeten gefährden würde. Nicht auf mehrere oder dicke Autos, Wohlfühl-Knisterkamine und erst recht nicht auf Flugreisen.

    Nun rufen eine deutsche Autorin und britische Aktivistinnen dazu auf, wegen des bevorstehenden Klimakollapses keine Kinder mehr zu bekommen. Die Buchautorin Verena Brunschweiger („Kinderfrei statt Kinderlos“) meint,

    „Ein Kind ist das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann. Jedes nicht in die Welt gesetzte Kind bedeutet eine CO2-Einsparung von rund 50 Tonnen im Jahr.“

    Und eine Frau der britischen Gruppe „BirthStrike“ meinte, sie habe eigentlich Kinder gewollt, aber wegen der Propaganda des Weltklimarates IPCC habe sie

    „realisiert, wie falsch es wäre, ein Kind in eine Welt zu setzen, die am Rande der Katastrophe steht“.

    Nun haben wir Genügend-Alten solche Sprüche schon in den atom- und waldsterbens-ängstlichen 1980ern gehört. Haben Leute tatsächlich danach gehandelt? Ich glaube nicht. Die Buchautorin ist mit 38 Jahren einfach an der biologischen Grenze und schreibt sich vermutlich das Versäumnis der Fortpflanzung schön. Was die Britinnen antreibt, kann man auch nur mutmaßen. Aber die hätten wahrscheinlich auch so keine Kinder bekommen und nutzen nun den medialen Hype, um etwas Aufmerksamkeit zu erhalten.

     

  • Daß in bestimmten Kreisen bestimmte Ansichten vorherrschen, ist keine weltbewegende Neuigkeit. So werden Sie sonntags in der katholischen Messe unter den anwesenden Gläubigen kaum Befürworter der Abtreibung oder Anhänger der kommunistischen Idee finden. Andersherum werden diese beiden Ansichten bei den Studenten eines Soziologie-Seminars sogar dominierend sein.

    So weit so bekannt. Aber wie steht es mit den Themen, die meine Cousine, Grünen-Politikerin Kathrin Göring-Eckardt, als „heißen Scheiß“ bezeichnen würde? Sind auch sie typische Kennzeichen einer gesellschaftlichen Interessensgruppe?

    Kauft man Kleider, so haben diese meist ein Etikett, das sie als Produkte einer bestimmten Marke mit einer bestimmten Qualität und einer bestimmten Käufer-Zielgruppe ausweist. Auch wir Menschen haben ein solches „Etikett“, das man nicht umsonst auch fast genau so bezeichnet, nämlich als „Etikette“.

    Nun stellen wir uns mal janz dumm, wie der sympathische Lehrer aus der Feuerzangenbowle sagen würde, und überlegen uns, welche Leute im Land sich denn Sorgen um die anstehende Klimakatastrophe machen. Sind es Klempner, Krankenschwestern und Köche? Nein, eher nicht, die haben andere Probleme. Die Klimahysteriker sind eher in der weißen, links-akademischen Oberschicht Deutschlands und der anderen westlichen Länder zu finden. Konservative, Ausbildungsberufler und Migranten/Ausländer interessieren sich fast nie für Elektroautos, plastiklosen Haushalt und ihren ökologischen Fingerabdruck. Und das, obwohl sie sich paradoxerweise meist klimafreundlicher verhalten als die progressiven Bürgerlichen, weil sie häufiger in hässlichen gutgedämmten Häusern wohnen, und nicht zu Zweitwagen und Dritturlauben neigen (Zitat Fleischhauer, Sp.).

    Ist die Neigung zu „fortschrittlichen“ Themen wie Klimakollaps und Plastikvermeidung vielleicht mehr Etikette als ernstgemeinte Sorge? Panisch oder ängstlich sehen die Freitags-Kinder wahrlich nicht aus. Und man fliegt auch nicht wegen nix nach Übersee, wenn man doch so sehr Angst vor dem Weltuntergang hat, wie kürzlich die bayerische Grünen-Chefin Katha Schulze. Mein Verdacht: Die Klimahysteriker glauben selber nicht wirklich an ihre Schauermärchen, sonst würden sie handeln und nicht palavern und demonstrieren.

    Der bekannte Harvard-Psychologe (und Klimakatastrophist) Steven Pinker berichtet in seinem aktuellen Buch über dumme, böse Trump-Anhänger, die die „Fake News“ ihres Präsidenten nur glaubten, weil das als Ausweis ihrer konservativen Identität diene. Pinkers Kollege Dan Kahan hat dazu interessante Untersuchungen durchgeführt. Falsch liegen Pinker und Kahan nicht – allerdings gilt der Befund für alle Menschen. Nicht nur für die „dumpfen“ und „rechten“ Klimaleugner wie Donald Trump, die EIKE-Kollegen und mich, sondern natürlich auch für Steven Pinker, Dan Kahan, Al Gore, Harald Lesch und Greta Tintin Eleonora Ernman Thunberg.

    Es stellt sich nun natürlich die Frage, wer denn Recht hat, und wie man das objektiv feststellen kann. Man bräuchte eine dritte Instanz, die Klimaleugner und Klimahysteriker neutral bewerten könnte. Da sich die grünen Männchen von Proxima Centauri b noch nicht zur Verfügung gestellt haben, wage ich aus meiner befangenen Position einen Vorstoß. Es gibt einen gewaltigen Unterschied zwischen, zum Beispiel, Harald Lesch und Holger Thuß. Harald Lesch ist ein privilegierter ZDF-Populärwissenschaftler mit exklusivem Zugang zur Mattscheibe; Holger Thuß nicht. Leute wie der TV-Physiker vertreten die Interessen eines bestimmten Elitenmilieus, das das Klimathema im Augenblick als Etikette nutzt und den Zeitgeist bestimmt. Dieses Milieu verteidigt den Status quo, weil es von ihm profitiert. Leute wie wir von EIKE hingegen sind Underdogs, die den Status quo ante wiederherstellen wollen; also eine pluralistische Republik, in der nicht irgendwelche häufig wechselnden Fantasien vom Weltuntergang und andere Spinnereien als religiöse Basis des Staates angesehen werden, sondern noch demokratisch diskutiert werden.

    Insofern haben wir Klimaleugner beim Eintreffen der Schiedsrichter von Proxima Centauri b richtig gute Karten, was meinen Sie? Aber wahrscheinlich hat das gläubige Elitenmilieu bis dahin schon wieder den nächsten Katastrophenmythos etabliert. Da ab etwa 2030 wieder eine neue Kaltphase innerhalb der Warmzeit ansteht, werden Harald Lesch oder seine Nachfolger vermutlich von der „wissenschaftlich eindeutig nachgewiesenen“ Eiszeit fabulieren; wie schon ihre Vorgänger in den 1970ern.

     

    Demnächst auch hier: EIKE.


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    Bildquellen:

    Martin Kraft https://de.wikipedia.org/wiki/Harald_Lesch#/media/File:MJK_20229_Harald_Lesch_(Republica_2018).jpg

    Steven Pinker – Rebecca Goldstein https://de.wikipedia.org/wiki/Steven_Pinker#/media/File:Steven_Pinker_2011.jpg

    Jan Ainali https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Greta_Thunberg_i_Bryssel.webm

     

     

     

   

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